Aktueller Hinweis (17.03.2020)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Sehr geehrte Mandanten,

 

wir möchten Sie weiter über die Situation mit dem Umgang rund um das Coronavirus informieren.

 

Folgender Link könnte Ihnen bezüglich des Themas Kurzarbeitergeld behilflich sein (FAQ der Bundessteuerberaterkammer zum Thema Kurzarbeitergeld):

 

https://www.bstbk.de/downloads/FAQ-Katalog_zur_Corona-Krise.pdf

 

Weiter sind Maßnahmen zur Unterstützung seitens der Bundesregierung geplant. Diese sind jedoch noch nicht veröffentlicht. Dort läuft ein Abstimmungsverfahren bis zum 18.03.2020 bezüglich dieses Themas.

 

Folgende Aussage tätigte die Bundesregierung gestern (16.03.2020):

 

"Die Bundesregierung hat mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart. Der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Banken, Tankstellen sowie der Großhandel bleiben davon unberührt. Bars, Clubs, Theater, Museen, Kinos, Zoos, Sporteinrichtungen und Spielplätze werden vorerst geschlossen. Darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften fürs Erste verboten. "

 

Die vereinbarten Leitlinien lauten:

 

"Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland eine Vereinbarung getroffen. Sie beschlossen am Montag Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich. "Wir brauchen einschneidende Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

Was bleibt geöffnet?

 

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

 

Was ist zu schließen?

 

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind nach der Vereinbarung von Bund und Ländern Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Darüber hinaus sollen Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) den Betrieb einstellen. Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze und sonstige Einzelhandel-Verkaufsstellen sind betroffen. 

 

Welche sonstigen Beschränkungen gelten?

 

Restaurants sollen spätestens um 18 Uhr geschlossen werden. Es gelten Auflagen, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische oder eine Reglementierung der Besucherzahl. Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken verwendet werden. Besuche unter anderem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollen beschänkt werden."


Aktueller Hinweis (16.03.2020)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Sehr geehrte Mandanten,

 

aus gegebenen Anlass möchte wir Sie auf das Schreiben des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz aufmerksam machen.

 

Bitte melden Sie sich sollten Sie Unterstützung bei der Anpassung von Vorauszahlungen, bei Stundungsanträgen oder im Rahmen von Vollstreckungsmaßnahmen benötigen. 

 

Natürlich unterstützen wir Sie auch bei den Thema  Kurzarbeitergeld.

 

Bei Neuigkeiten informieren wir Sie schnellstmöglich.

 

Ihr Team der Steuerkanzlei Schmidt

 

Schreiben des Ministerium Finanzen Rhein-Land-Pfalz:

 

"Ministerium der Finanzen Mainz, den 11. März 2020

 

Rheinland-Pfalz

 

Steuerliche Maßnahmen für vom Corona-Virus betroffene Unternehmen

 

Infolge der weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus kommt es zunehmend in bestimmten Branchen wie zum Beispiel dem Messebau und der Touristikbranche sowie insbesondere dem Hotelgewerbe zu erheblichen Ertragseinbußen. Gleiches gilt für Unternehmen, deren Lieferkette unterbrochen wird. Es stellt sich die Frage, inwieweit Unternehmen durch steuerliche Maßnahmen geholfen werden kann.

 

Nach den allgemeinen Vorschriften des Steuerrechts kommen die Herabsetzung von Vorauszahlungen sowie Billigkeitsmaßnahmen in Betracht wie zum Beispiel Stundung oder Erlass der Steuerforderung oder Vollstreckungsaufschub. Dabei handelt es sich um Ermessensentscheidungen des Finanzamts.

 

1. Maßnahmen im Einzelfall

 

a) Anpassung der Vorauszahlungen

 

Die von den Gewinneinbußen betroffenen Unternehmen können unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer (Körperschaftsteuer) stellen. Es genügt, wenn die Unternehmen ausgehend von den Gewinneinbrüchen seit Jahresbeginn und der Gewinnerwartung für den weiteren Verlauf des Jahres die voraussichtliche (geringer als erwartete) Einkommensteuer-/Körperschaftsteuerschuld für den Veranlagungszeitraum 2020 glaubhaft machen. Diese Anträge können die Finanzämter nicht deshalb ablehnen, weil die Unternehmen den voraussichtlichen Gewinn des laufenden Wirtschaftsjahres noch nicht im Einzelnen nachweisen können.

 

b) Stundungsmaßnahmen

 

Betroffene Unternehmen können sich unter Darlegung ihrer gesamten

wirtschaftlichen Situation mit Anträgen auf Stundung von Ertragsteuern an das für sie

zuständige Finanzamt wenden. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für

Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen.

 

Auf die Stundungszinsen kann im Einzelfall ganz verzichtet werden, wobei die

betroffenen Unternehmen von einer großzügigen Anwendung des

Ermessenspielraums durch die Finanzämter ausgehen können.

 

c) Vollstreckungsmaßnahmen

 

Wird dem Finanzamt aufgrund Mitteilung des Vollstreckungsschuldners oder auf

andere Weise bekannt, dass der Vollstreckungsschuldner unmittelbar und nicht

unerheblich betroffen ist, kann von Vollstreckungsmaßnahmen bei allen

rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Ertragsteuern

abgesehen werden. In den betreffenden Fällen können die verwirkten

Säumniszuschläge für diese Steuern erlassen werden. Im Einzelfall wird das

Ermessen von den Finanzämtern großzügig angewandt.

 

2. Bundesweit beabsichtigte steuerliche Maßnahmen

 

Das BMF hat am 11. März 2020 das Abstimmungsverfahren mit den Ländern für

einen Erlass zu den bundesweit abzustimmenden Maßnahmen eingeleitet. Dieser

Erlass beinhaltet neben den vorstehenden Maßnahmen bundesweit einheitlich

anzuwendende ermessenlenkende Weisungen an die Finanzämter. Das

Abstimmungsverfahren soll bis zum 18. März 2020 beendet sein, so dass mit einer

zügigen Veröffentlichung zu rechnen ist.

Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten:

 

Unsere Öffnungszeiten sind:

 

Montag bis Donnerstag: 07:00 - 17:00 Uhr

Freitags: 07:00 - 12:30 Uhr

 

Telefon: 06432/ 69140

Telefax: 06432/ 691429

Für Sie ist unser Steuerbüro zu Öffnungszeiten immer erreichbar.

 

Termine nach Vereinbarung.

 

 

Steuerkanzlei Hans-Peter Schmidt, Treuhänder Klaus Angermüller 

Aarstraße 6 |  Postfach 1330 |  65582 Diez | Lahn

E-Mail: info@stb-hpschmidt.de